Social Media: Was ist die richtige Strategie für eine Versicherung?

Finanzdienstleister sind aus verschiedenen Gründen typische late-mover im Social Media Bereich. Reputationsrisiken und Angst vor Kontrollverlust seitens des Managements treffen auf die Bedürfnisse von Innen- und Aussendienst, die Kanäle freizugeben und nutzen zu dürfen. Die Marketingabteilung steht damit oft zwischen zwei Stühlen, weil sie einerseits den Prioritäten des Managements gerecht werden muss und andererseits den Druck von den eigenen Mitarbeitern und von anderen Marktteilnehmern spürt.

Die Social Media Strategie der Basler Versicherung löst den Konflikt, indem sie von Beginn an sowohl die GL-Ebene als auch die Mitarbeiter in den Prozess eng mit einbezieht.

Die Entwicklung der Strategie basiert auf einer internen Mitarbeiterbefragung und einer externen strategischen Analyse des Wettbewerbsumfeldes im nationalen und internationalen Versicherungsmarkt. Die Erkenntnisse fliessen in eine  SWOT-Analyse ein, die eine Entscheidungsgrundlage für das Management darstellt. Anhand von Szenarien wird aufgezeigt, was je nach getroffener Entscheidung passiert und welche Konsequenzen zu erwarten sind.

In Mittelpunkt der Strategieempfehlung steht die Umsetzung von Social Media Pilotprojekten, deren Umsetzung einen klaren Zeit- und Ergebnishorizont umfasst. Es entsteht somit kein Schnellschussverfahren, sondern ein nachhaltiger Prozess der genau kontrolliert und evaluiert werden kann.

Langfristige Zielsetzung der Social Media Strategie ist das Einfliessen der via Social Media generierten Kontakte in die vorhandenen CRM- und Lead-Prozesse des Unternehmens.

Folgende Tools wurden für die Strategieentwicklung angewandt:

  • Markt- und Konkurrenzanalyse
  • Interne Mitarbeiterbefragung
  • SWOT-Analyse
  • Prozessentwicklung für die Umsetzung
  • Monitoring und Wirkungscontrolling

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