Das Ende der Suchmaschinen Optimierung?

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Google ist im Begriff, die SEO Industrie überflüssig zu machen.

Ken Krogue, Unternehmer und Blogger, veröffentlichte im Juli 2012 auf Forbes.com einen vielbeachteten und sehr umstrittenen Artikel mit dem Titel „The Death Of SEO: The Rise of Social, PR, And Real Content“. Über mehrere Tage hinweg war das der populärste Artikel auf Forbes, und er erzeugte mehrere 100 sehr kontroverse Kommentare.

Was passiert, bzw. was steckt hinter der Behauptung, die “klassische” SEO-Industrie werde überflüssig? Fakt ist: die SEO-Optimierung verlagert sich von technischen Aspekten hin zu journalistischen Kompetenzen. Inhalte werden wichtiger als technische Tricks, möglichst viele Backlinks zu erzeugen. Das Gewicht verlagert sich hin zu Social Shares. SEO wird zu SMO (Social Media Optimization).

Ob dadurch nun das Ende der Suchmaschinen Optimierung im klassischen Sinn gekommen ist, ist schwierig zu sagen und vielleicht auch die falsche Fragestellung. Aber aufgrund der besseren Lösungen  muss man davon ausgehen, dass sich das Ranking in Zukunft viel weniger stark beeinflussen lässt und mehr und mehr individuellen, kaum kontrollierbaren Effekten folgt.

Digitale Hinterlassenschaften: Was passiert eigentlich mit unserem Online-Leben, wenn wir sterben?

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Every day we are filling the Internet with portions of our lives. Have you ever wondered what happens to all that data once we pass?

Die Menschen hinterlassen immer mehr digitale Spuren. Jeder von uns Onlinern ist bei verschiedenen Communities angemeldet (Facebook & Co.), archiviert vielleicht eine Musiksammlung oder Fotos, betreibt E-Commerce, E-Mail/Video Kommunikation, etc. Viele von uns – ich würde mal behaupten die grosse Mehrheit – macht sich darüber keine grossen Gedanken. Wir leben ins digitale Blaue hinein, ohne Sorge und ohne langfristig zu denken. Das macht Sinn, denn die digitale Welt ist vor allem eine “Jetzt”-Welt. Und sie ändert sich schnell: was heute hip ist, kann morgen oder in ein paar Monaten schon wieder überholt sein. Ebensowenig ist man sich bewusst, dass man wie im realen Leben auch in der digitalen Welt eine Hinterlassenschaft anhäuft, und zwar in Form von Daten. Aber was passiert damit, wenn wir einmal sterben? Die australische Comparis-Variante für Lebensversicherungen hat dazu einen schönes Video produziert (siehe oben). Obwohl es schon fast 1 Jahr auf Youtube läuft, hat es erst knapp 92’000 Views erzielt – zu wenig für ein Viral. Vielleicht liegt dies auch daran, dass die Problematik nicht so angenehm ist und man eben lieber Katzenvideos schaut statt sich mit dem eigenen digitalen Tod auseinanderzusetzen. In der Schweiz haben die Wissenschaftler der zhaw Winterthur sich dem Thema angenommen und das interdisziplinäre Forschungsprojekt “Sterben und Erben in der digitalen Welt” daraus gemacht. Im Mittelpunkt der Ergebnisse steht das Fazit, dass in Bezug auf dieses gesellschaftsrelevante Thema ein grosser Nachholbedarf besteht. Und zwar auf allen Seiten, sowohl bei Privatpersonen als auch beim Gesetzgeber.

Die Konsumspirale des Kennenlernens

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Die unendlichen Möglichkeiten des Online-Dating verändern unsere Partnerschaften nachhaltig.

Herbert Marshall McLuhan sagte einmal: “The medium is the message.” Erst am Beispiel des Internets wurde mir so richtig klar, was damit eigentlich gemeint ist: ein Medium – in diesem Fall das Internet – hat die Kraft unser Verhalten zu verändern. Das klingt auf den ersten Blick nach pessimistischer Kulturkritik, soll es aber eigentlich nicht sein. Sondern nur eine kurze Bestandsaufnahme. Beispiel: Online-Dating. Auch ohne grosse persönliche Erfahrung in dieser Disziplin ist es nachvollziehbar, dass es das rund-um-die-Uhr Partnershopping den Menschen schwerer macht, sich für einen Partner zu entscheiden. Denn der nächstbessere, hübschere, witzigere Partner ist vielleicht nur ein paar Klicks entfernt. “Wer in Sachen Partnerwahl in eine Konsumorientierung verfällt, kann in eine kontraproduktive Spirale geraten: die Suche nach dem immer noch besser passenden Partner, anstatt sich zu entscheiden und wirklich in Beziehung zu treten” sagt Single-Coach Lisa Fischbach in einem Interview für den Tagesanzeiger.
Wieder einmal zeigt sich, wie stark das Internet unsere Gewohnheiten verändert. Die Art und Weise, wie wir einkaufen, kommunizieren und ja, auch wie wir uns verlieben und binden.

Leadership Lessons from Dancing Guy

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Wer ein echter Leader sein will, braucht Mut zur Lächerlichkeit.

Es gibt da dieses Video auf Youtube, das einen halbnackten Tänzer bei einem Musikfestival zeigt. Er tanzt scheinbar lächerlich ganz allein vor sich hin, selbstvergessen, verrückt und total von der Musik beseelt. Das allein wäre nichts besonderes, würde sich die Szene nicht innerhalb von wenigen Sekunden von Grund auf verändern. Denn auf einmal schliessen sich dem Tänzer immer mehr Menschen an, erst einer, dann zwei, dann zehn, zwanzig, hundert. Am Ende entsteht aus einer einzelnen Person eine grosse Bewegung. Der Unternehmer und Online-Pionier Derek Sivers hat die Szene analysiert und sich die Frage gestellt, was die Lehren für Management und Leadership daraus sind. Die Quintessenz: es braucht immer 2 und der erste Follower ist wichtiger als der ursprüngliche Leader selbst.

E-Commerce-Report Schweiz: der Druck wächst

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Trend im Schweizer E-Commerce: wachsende Umsätze für 2012 und steigender Druck durch ausländische Anbieter.

Die Ergebnisse der aktuelle Blitzumfrage unter Schweizer E-Commerce Anbietern zeigen, dass viele Anbieter mit mehr Druck seitens ausländischer Anbieter rechnen.

Trotzdem ist die Mehrheit der marktprägenden Schweizer E-Commerce-Anbieter nach drei Quartalen mit steigenden Umsatzzahlen für 2012 gegenüber 2011 verhalten optimistisch. Das zeigt die Blitzumfrage des E-Commerce-Report Schweiz. Drei Viertel der Befragten erwarten wachsende Marktanteile ausländischer Anbieter. Die indirekte Folge: E-Commerce wird in der Schweiz populärer.

Die Blitzumfrage ist Teil des E-Commerce-Report Schweiz, der einzigen Studie zum Schweizer Online-Handel aus Anbietersicht. Realisiert wurde die Umfrage vom Online-Zahlungsverarbeiter Datatrans und der Fachhochschule Nordwestschweiz. 25 Fachspezialisten nahmen an der Online-Umfrage zwischen dem 27. September und dem 9. Oktober teil. Sie repräsentieren zusammen ein E-Commerce-Volumen von 2.1 Milliarden Franken.

Blitzumfrage